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BusinessMom 2.0…

… oder auch plötzlich erwachsen. Seit 14 Tagen ist das Kind, kein Kind mehr. Fährt alleine mit dem Auto los und kauft im Großmarkt für die große Party ein. Ich bin stolz und erstaunt zugleich. Stolz, weil wir drei alles zusammen gut hinbekommen haben. Und erstaunt, dass ging jetzt irgendwie schnell. Ich war schon selbstständig bevor ich Mutter wurde, habe damals viel als Freelancerein in Werbeagenturen gearbeitet. Das veränderte sich 2007 schlagartig, denn Agenturleben und Mutterschaft waren damals noch mehr zwei Welten als heute. Als Freelancer wurde ich in der Regel bei hohem Arbeitsaufkommen, als Urlaubsvertretung oder für die Unterstützung bei Pitches gebucht. Gerne von 9 bis 19 Uhr, auch mal am Wochenende. Solche Arbeitszeiten und Belastungen konnte und wollte ich als Mutter nicht leisten. Die Soloselbstständigkeit im Homeoffice mit eigenen Kunden war in den letzten 18 Jahren für mich perfekt. In puncto Vereinbarkeit, mit einem langsamen Businesswachstum – ohne 10k im Monat, aber mit genug Zeit um Meilensteine zu erleben und einer gesunden Work-Life-Balance.

Das Großwerden des Kindes bedeutet auch eine Veränderung im Business. Ich habe mehr Zeit zum fokussierten Arbeiten, muss weniger Rücksicht nehmen, habe keine Termine und Elternabende in der Schule, muss seltener früh zur ersten Stunde aufstehen, kann Netzwerktreffen und Abendtermine einfach frei planen. Das ging jetzt nicht holterdipolter, sondern peuàpeu.

Das mehr an Zeit zeigt sich auch an gesteigerten Jahresumsätzen. 2024 war noch mal eine Steigerung gegenüber 2023, wie die EÜR zeigt.

Und die Veränderungen gehen weiter, meine kreative Aftermom-Life-Beschäftigung habe ich noch nicht gefunden. Meine liebe Kollegin Alex aka kittentoshi, hat zum Beispiel die Zeit genutzt und ihren Online-Shop für Illustrationen eröffnet. Illustration wird es bei mir nicht sein, aber mal sehen was kommt. In den nächsten Wochen will ich erstmal das Abitur begleiten, ab Juli habe ich kein Schulkind mehr, dann beginnt Phase 2.0 so richtig. Heute steht die erst Abiturklausur in Schleswig-Holstein auf dem Programm, nächste Woche Sprechprüfung und dann geht es nach den Osterferien auf die Zielgerade.

Veränderung, Beständigkeit, Entwicklung? Alles ist in Bewegung und ich versuche die Momente für mich zu speichern.

 

Zusätzlich habe ich auch bei diesem Post einen Job des Monats:

Die Aufgabenstellung des Kunden: Wie kann die Hausverwaltung ihre Mieter beim Umzug unterstützen und von Anfang an für ein gutes Mietverhältnis sorgen?

Das Ergebnis: Diese Mappe, die ich gemeinsam mit meinem Textpartner konzipiert habe. Sie ist im März druckfrisch beim Kunden eingetroffen und wird ab sofort an jeden neue Mieter bei der Schlüsselübergabe übergeben. Neben dem Mietvertrag enthält die Mappe noch:

- eine Checkliste mit Links, was zum Umzug erledigt werden muss

- eine Übersicht mit wichtigen Telefonnummern für Notfälle

- ein Infoblatt zum Thema Heizen und Lüften

Dieses Projekt schlummerte schon im letzten Jahr in der Schublade. Jetzt sind wir es gemeinsam angegangen und haben die Idee umgesetzt. Soetwas bietet nicht jede Hausverwaltung hat und passt somit sehr gut zum Claim "Hausverwaltung ganz persönlich".

 

Jetzt konzentriere ich mich auf neue Projekte und blinzel schon mal in die Frühlingssonne.


 

Abgebildet ist die neue Mieter-Mappe, eine Faltmappe aus Karton in dem sich neben dem Mietvertrag auch drei A4-formatige Infoblätter befinden.
Mieter-Mappe mit Inhalt

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